Freitag, 28. September 2012

Sturz in die Zeit von Julie Cross



Klappentext:
Jackson Meyer, Student in New York, hält sich für einen ganz normalen Neunzehnjährigen, bis er zufällig feststellt: Er kann für ein paar Stunden in der Zeit zurückreisen. Alles ist nur ein harmloser Spaß, bis eines Tages die Katastrophe passiert: Zwei Fremde überfallen ihn und seine Freundin Holly im Studentenwohnheim – und erschießen Holly. In seiner Panik stürzt Jackson in die Vergangenheit und landet plötzlich zwei Jahre vor dem Ereignis. Von da an hat er nur eines im Sinn: zurückzukommen und Holly zu retten. Er wird ALLES dafür tun. ALLES - für seine große Liebe.

"Sturz in die Zeit" ist der erste Band der Trilogie um Jackson Meyer.

Mittlerweile finden sich etliche Bücher zum Thema Zeitreisen auf dem Buchmarkt, wobei sie diese Frage auf unterschiedlichste Arten beleuchten. So ist "Sturz in die Zeit" ein Mix aus Zeitreise-, und Spionageroman mit ein paar Thrillerelementen.
Die Autorin hat die Spannung durchweg auf einem hohen Level gehalten, was auch auf die vielen überraschenden Wendungen und die  Geheimnisse der diversen Protagonisten zurückzuführen ist.
Die Handlung spielt in verschiedenen Zeiten, die die Situation in der "Gegenwart" näher beleuchten und ein komplexes Bild der Thematik "Zeitreisen" schaffen. Dabei hat Julie Cross das dabei entstehende Paradoxon zufriedenstellend gelöst und ihre eigene Zeitreisen-Welt kreiert, die in eine interessante Agentenstory eingebettet ist, der allerdings noch das letzte Etwas fehlt, um mich vollends zu überzeugen.
Noch sind nicht alle Fragen gelöst, doch ich hoffe, dass in den nächsten zwei Teilen Licht ins Dunkel gebracht wird und Julie Cross noch einiges an tollen Ideen in petto hat um weitere spannende Zeitreiseabenteuer zu schaffen.
Positiv zu erwähnen sei ebenfalls, dass es am Ende keinen Cliffhanger gibt, der die Handlung unterbricht. In sich ist dieses Buch abgeschlossen, bildet aber eine vielversprechende Grundlage für die Folgebände.
Alles in allem ein schöner Auftakt zu einer Trilogie, die auch aufgrund des sehr geringen Romantikanteils für männliche Leser empfehlenswert ist. 

Die unterschiedlichen Charaktere werden in unterschiedlichen Altersabschnitten beleuchtet, wodurch es auch schon mal zu Verwechselungen kommen kann. 

Jackson ist ein sympathischer Charakter, der durch seine Abenteuer Ecken und Kanten zugewiesen bekommt, die seine Figur authentischer gestalten. 
Leider fand ich jedoch einige der anderen Charaktere etwas blass. Ihre Handlungen waren dadurch für mich teilweise nicht nachzuvollziehen, da ihnen der Background fehlte, der sie zu einem einzigartigen Teil der Geschichte gemacht hätte.

Sprachlich ist es nicht besonders anspruchsvoll zu lesen, da die Autorin einen lockeren Schreibstil besitzt, der sich flüssig lesen lässt, den Leser dabei aber auch eine gewisse Sogwirkung verschaffen kann. Dennoch fehlte mir auch hier das gewisse Etwas.


  





1 Kommentar:

  1. Hmm schade, dass es Dich nicht ganz überzeugen konnte. Ich überlege immer noch, reizen würde es mich ja .. wenn mein SUB nicht so hoch wäre ...

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