Donnerstag, 20. September 2012

Young Sherlock Holmes 02- Das Leben ist tödlich von Andrew Lane



Klappentext:
Ein totgeglaubter Auftragskiller und ein Verbrechen, das ein ganzes Land erschüttert, halten den jungen Sherlock Holmes in Atem. Und dann ist da noch sein Bruder, der irgendwie in dieser Geschichte mit drinzuhängen scheint. In seinem zweiten Fall führt die Spur den jungen Sherlock Holmes an einen Ort, an dem Leben und Tod keinen Wert besitzen, die Wahrheit jedoch unbezahlbar ist.

"Das Leben ist tödlich" ist der zweite Band der "Young Sherlock Holmes"-Reihe von Andrew Lane.

Dieses zweite Abenteuer des jungen Sherlock Holmes zeichnet sich noch stärker durch Spannung und Action aus als der erste Band. Der Leser stürzt von einer gefährlichen Situation in die nächste, sodass die Spannungskurve diesmal sehr hoch angelegt ist und dem Leser mit viel Kurzweil das Lesen versüßt. 
Andrew Lane hat das Setting wahren historischen Begebenheiten angepasst, wodurch man zusätzlich noch einiges an Informationen mit eingeflossen bekommt; z.B. der Mord an Abraham Lincoln. Im Nachwort des Autors werden viele dieser geschichtlichen Ereignisse noch zusätzlich näher erläutert.
Zusätzlich zu dem englischen Landleben, spielt "Das Leben ist tödlich" auch hauptsächlich in Amerika, dabei wurden die Gegensätze dieser beiden Länder kontrastiert herausgearbeitet und zeigen diese sehr anschaulich.
Auch dieses Abenteuer mit dem jungen Sherlock Holmes hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, daher freue ich mich schon auf die nächsten Bände, die hoffentlich noch einiges an Abenteuern bereithalten.

Die unterschiedlichen Charaktere wurden sehr ausdrucksstark dargestellt. Sherlock Holmes zeigt so langsam die ersten Züge des Denkers, der er in Arthur Conan Doyles Büchern ist.

Auch die Nebencharaktere sind sehr lebendig und unterschiedlich skizziert und fügen sich sehr gut in die Handlung ein.
Ich hoffe, dass man in den nächsten Bänden noch mehr über die Charaktere erfährt, die in jedem dieser Bücher auftauchen, da sich ihre Geschichten nur nach und nach offenbaren, sie aber interessante Protagonisten sind.

Der Schreibstil ist jugendgerecht, aber dennoch dem 19. Jahrhundert nachempfunden. Man fliegt flüssig durch die Seiten und wird gefesselt von den Ereignissen dieses Buches. Der Leser erhält nebenbei noch viele Informationen, die an den richtigen Stellen in die Handlung mit einfließen.


 

                                   
>>Hier<< findet ihr meine Rezension zu Band 1 dieser Reihe.




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