Donnerstag, 28. Februar 2013

Die Vampirheilerin 01- Für Elise von Nina Melchior



Klappentext:
Elises Vater hatte sein Leben der Vampirheilung verschrieben. Nachdem er den Schlüssel zur Heilung endlich gefunden hat, stirbt er auf mysteriöse Weise bei einer Reise nach Dublin. 
Elise beschließt ein Jahr später, nach einem einschneidenden Traum, sich ihrem Erbe und der Familiengeschichte endlich zu stellen.
Sie ahnt nicht, dass ein Vampir bereits in ihrer unmittelbaren Nähe darauf lauert, sie zu töten, um sich selbst von einer Schuld reinzuwaschen und dass ihre unerwiderte Liebe Michael eine mysteriösere Rolle in ihrem Leben spielt, als seither offensichtlich war.
Wird Micha Elise von der Idee der Vampirheilung abbringen können oder wird sie dem Vampir verfallen und ihr Leben für den Traum ihres Vaters opfern?

"Für Elise" ist der erste Band der "Die Vampirheilerin"- Trilogie von Nina Melchior.


Die Idee hinter diesem etwas anderen Roman gefällt mir wirklich gut, denn die typischen Klischees werden nicht bedient und "Für Elise" ist zu keiner Zeit ein stereotypischer 08/15- Roman im Stil von "Kennst du einen, kennst du alle", sondern ein toller und abwechslungsreicher Schmöker mit vielen neuen Ideen und einer super Umsetzung.


"Für Elise" besitzt eine besondere Atmosphäre. Es ist wie eine Mischung aus vergangenen Zeiten und Gegenwart, die miteinander verknüpft werden. Wenn die technischen Errungenschaften unseres Zeitalters nicht wären, könnte man diesen Roman in jedem beliebigen Zeitalter ansiedeln und das schafft eine wirklich schöne Atmosphäre.


Die eigene und auch ausgefallene Mytholgie, die die Autorin sich für ihren Roman erdacht hat, ist sehr ausgefeilt und schlüssig. Atmosphärisch dicht und schlüssig erzählt sie ihre Geschichte, die äußerst fundiert erscheint und durch einen tollen Sprachstil brilliert (auch wenn der eine oder andere Rechtschreibfehler zu finden ist).


Aufgrund der überschaubaren Anzahl an Charakteren kann man sich sehr gut in der Handlung zurecht finden. Auch wenn die Protagonisten noch nicht alles von sich offenbaren, was sich hoffentlich in den nächsten beiden Bänden ändern wird und noch ein wenig mehr Vielschichtigkeit hinzukommt, passen sie gut in die Geschichte.


Für mich war die Handlung durchweg spannend zu lesen und hat mich sehr gut unterhalten. Es findet sich stets etwas Geheimnisvolles wieder, das einen besonderen Charme der Handlung ausmacht und den Leser von Anfang bis Ende fesseln kann.


Der Schluss ist in sich abgeschlossen, besitzt aber einen klitzekleinen Cliffhanger, der dem Leser schon einmal einen kleinen Ausblick in den zweiten Band liefert und die Neugier weckt.


Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit Elise und Magnus weitergehen und wie sich die Geschichte noch weiter entwickeln wird.




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