Freitag, 1. Februar 2013

Time*Out von Andreas Eschbach



Klappentext:
Christopher und Serenity sind im Hide Out zum Nichtstun verdammt. Während die Kohärenz ihre Fäden immer dichter spinnt, verlieren sie jeden Mut. Als dann auch noch mit viel Werbeaufwand der Lifehook eingeführt wird - mit dem die Menschen fast ohne Aufwand gedanklich kommunizieren können - ahnt Christopher, dass die Kohärenz zum alles entscheidenden Schlag ausgeholt hat. Doch dann hat er eine Idee, wo die Schwachstelle des globalen Netzwerkes liegen könnte. Gemeinsam mit Serenity macht er sich auf, um das Unmögliche zu wagen.

"Time*Out" ist der finale Band einer Trilogie von Andreas Eschbach.


Der Autor spinnt die aufgeworfenen Handlungsstränge aus "Black*Out" und "Hide*Out" weiter, wobei nun alles Schlag auf Schlag geht. Dadurch entsteht ein ungeheures Spannungspotential, das von Anfang bis Ende konstant aufrechterhalten wird. Hinzu kommt das Tempo, mit dem Andreas Eschbach den Leser förmlich durch die Seiten fliegen lässt.


Die gesamte Handlung zeugt von viel Logik und einer "was wäre wenn"- Situation, die von Andreas Eschbach äußerst gut durchdacht und sehr ausgeklügelt ausgearbeitet wurde.


Trotz der etlichen technisch- angehauchten Szenen, versteht man die Story stets ausgesprochen gut und kann sich einfach in ihnen zurechtfinden, dabei machen diese stets Sinn und sind elementar für das Gesamtkonstrukt, das Andreas Eschbach erarbeitet hat.


"Time*Out" zeigt einmal mehr eine andere Form der Dystopie im Bezug auf unsere vertechnologisiertes Zeitalter und unseren steten Wunsche, alles so einfach wie möglich zu gestalten und die daraus (möglichen) resultierenden Konsequenzen.


Dieser finale Teil wird aus etlichen unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, wobei das Hauptaugenmerk auf Christopher und Serenity zu liegen kommt. Dadurch verdichtet sich die Handlung sehr stark und verschafft dem Leser ein noch anschaulicheres Bild der Gesamtsituation, wodurch die atmosphärische Dichte gewährleistet ist.


Die Atmosphäre in diesem Buch hat stets etwas Düsteres und Bedrohliches. Man ist stets auf der Flucht und dieses Gefühl wurde perfekt transportiert.


Das Ende, das sich Andreas Eschbach für seine Trilogie hat ausgedacht, spiegelt deutlich das menschliche Verhalten wieder. Mit diesem Schluss setzt er alles auf Anfang und überlässt es dem Leser seine Gedanken diesbezüglich weiterzuspinnen.


Alles in Allem ist "Time*Out" ein würdiger Abschluss der Trilogie, wo noch einmal alles in eine Waagschale geworfen wurde und die Handlung nicht an Tempo und Spannung zu überbieten ist.


 

                                                              


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