Montag, 4. März 2013

Dead Cat Bounce von Nic Bennett



Klappentext:
In Jonahs Leben ist nichts mehr, wie es einmal war. Von einem Tag auf den anderen hat er sich auf dem Börsenparkett einen Namen gemacht und plötzlich liegt die Welt ihm zu Füßen. Er hat alles: Geld, Macht, schöne Frauen. Doch das luxuriöse Leben hat seinen Preis. Zu spät merkt Jonah, dass er Spielball einer perfiden Intrige ist und von mächtigen Feinden gejagt wird. Ein skrupelloser, elitärer Kreis hat es auf ihn abgesehen und treibt ihn bis ins tiefe Herz von Afrika. Dort muss Jonah sich der bitteren Wahrheit stellen: Sein traumhaftes Leben hat sich in einen wahren Albtraum verwandelt. Und es ist noch lange nicht an der Zeit aufzuwachen. 

"Dead Cat Bounce" ist der erste von zwei Bänden von Nic Bennett und befasst sich mit einer fiktiven Ursache der Finanzkrise.


Dieser Roman, dem Thriller- Genre angehörend, besitzt eine tolle Ausgangsgrundlage und basiert auf einer gut durchdachten Idee, die noch ein wenig kompakter ausgearbeitet hätte werden können.


Leider fängt die Spannung so richtig erst ab der Hälfte dieses ersten Bandes an, auch wenn der Teil davor ebenfalls eine gewisse Sogwirkung besitzt. 

Diese erste Hälfte befasst sich zum größten Teil mit dem Thema der Aktivitäten an der Börse und den Finanzgeschäften allgemein, was sehr lehrreich, dabei aber auch spannend geschildert wurde, nur nicht in dem Maße, die man sich von einem Thriller wünscht.

Der zweite Teil hingegen sprudelt vor Tempo und besitzt durch die Flucht eine ordentliche Portion Spannung, die diese Hälfte extrem lesenswert werden lässt.


Insgesamt ist "Dead Cat Bounce" sehr gut durchdacht und ausgeklügelt ausgearbeitet worden und besitzt eine gewisse Raffinesse. Wäre die erste Hälfte so spannend gewesen wie die zweite, so hätte dieser Thriller ein echter Pageturner werden könne, so kann man nur hoffen, dass der zweite Band mit einer Spannung von Anfang bis Ende punkten kann und die Schwächen dieses ersten Bandes auszumerzen vermag.


Mit Jonah, dem Hauptprotagonisten konnte ich nicht richtig warm werden, da er mir oftmals ein wenig nervig erschien. Weiterhin schwankte sein Charakter stets zwischen kindlich naiv, unreif und erwachsen, wobei eine Entwicklung zu vermelden ist.


Alles in Allem hat mir "Dead Cat Bounce" gut gefallen, trotz dieser kleinen Schwächen. Aufgrund des offenen Endes bin ich nun auf die Fortsetzung gespannt und die Fortführung der Geschichte.


  

                                                          





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