Sonntag, 10. März 2013

Eukalyptusmond von Christine Lehmann



Inhalt:
Als Lena für ein Jahr zum Work & Travel nach Australien kommt, erwartet sie im Outback nichts als unberührte Wildnis und harte Arbeit. Bran, der einige Jahre bei einem Aboriginal-Stamm verbracht hat ist ihr einziger Lichtblick. Beide verbindet die Liebe zum Fliegen und ein Geheimnis Bran's, das beide einander näherbringt. 

Mit "Eukalyptusmond" hat Christine Lehmann einen tollen Roman geschaffen, der zum Einen spannende Lesestunden garantiert und dem Leser Fernweh beschert.


Man taucht ein in die harte und nahezu unberührte Natur des australischen Outbacks, das von der Autorin so authentisch und voller Wärme geschildert wird, dass man sich direkt dort hin versetzt fühlt und vom Reisefieber gepackt wird.


"Eukalyptusmond" ist brilliant recherchiert im Bezug auf das Leben im Outback, die Aboriginal- Stämme, sowie alles weitere, was in direktem Bezug zur Handlung steht. So erfährt man zusätzlich viel über das Fliegen, die Flora und Fauna und die Geschichte Australiens.


Die Geschichte ist erstaunlich tiefgründig, die Handlung spannend und von unheimlicher Brisanz. Wichtige Themen werden aufgegriffen und in die Handlung mit eingewoben und erlauben so ein unverfälschtes Bild auf das Land, das wohl jeden fasziniert.


"Eukalyptusmond" besitzt eine äußerst angenehme Atmosphäre, die sich auf den Leser überträgt und ihn zum Träumen einlädt.


Auch ohne klassische Spannungselemente entfaltet dieses Buch irgendwann eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann und so immer zum weiterlesen animiert wird.


Die Hauptprotagonistin mag anfangs noch ein wenig nervig und weltfremd erscheinen, macht aber innerhalb der Geschichte eine enorme Wandlung durch, wodurch sie umso sympathischer wird.


Das Ende mag etwas klischeebehaftet sein, beweist aber eine passende Zusammenführung aller Handlungsstränge und beschert ein tolles Happy End.





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