Mittwoch, 17. April 2013

Die Angst im Spiegel von Simone Ehrhardt



Klappentext:
Ein Blick in den Spiegel jagt Corinna Schauder über den Rücken. Wer ist der gebeutelte, alte Mann, der sie anstarrt? Seit Jahren zerstören Panikattacken Corinnas Leben. Erschreckende Visionen und Albträume lassen ihr Dasein nach dieser Begegnung mehr und mehr zur Hölle geraten. Sie befürchtet, endgültig den Verstand zu verlieren, und ihr Mann hält sie für verrückt, als sie behauptet, der Greis existiere wahrhaftig. Doch sie ist ihm bereits begegnet: in ihren Furcht einflößenden Träumen! Corinna sieht nur noch eine Chance. Sie muss den Spuren folgen, die ihre Visionen ihr weisen. Ein Wagnis, das ihr alles abverlangt und sie einem grausamen Geheimnis näher bringt.

In ihrem Buch "Die Angst im Spiegel" setzt sich Simone Ehrhardt zum Einen mit dem Thema der Panikstörungen auseinander und verknüpft dieser mit Mysteryelementen.


Die Handlung setzt direkt ein und wird auch im weiteren Verlauf nicht durch Unwichtigkeiten unterbrochen oder verzögert. So bleibt die Geschichte stets auf den roten Faden fokussiert. Simone Ehrhardt schildert dabei die psychologischen Aspekte auf eine sehr sachliche Weise und verbindet diese mit einer fiktionalen Geschichte und übersinnlichen Elementen.


Als Leser kann man sich durch die emotionale Sprache, die von Seiten der Hauptprotagonistin ausgeht, gut in die Materie einfügen und diese sehr gut selber verspüren. Dadurch entsteht eine dramatische und auch aufwühlende, sowie bedrückende Atmosphäre.


"Die Angst im Spiegel" ist ein sehr spannender, wenngleich auch mysteriöser Roman. Man möchte eigentlich immer wissen, wie es weitergeht und was es mit den ganzen merkwürdigen Träumen und Visionen auf sich hat. So ensteht eine spannende Suche nach der Wahrheit, die das eine oder andere Geheimnis zu Tage fördert.


Neben dieser Haupthandlung gibt es auch noch eine Nebenhandlung, die sich mit dem Privatleben Corinnas beschäftigt bevorzugt mit ihrer Ehe. Dieses Element wurde nicht zu aufdringlich in die Handlung mit eingewoben, sondern fügt sich nahtlos in die Handlung mit ein und ergänzt sie hier und da, um die Authentizität zu unterstützen.


Stellenweise fehlte mir noch das gewisse Etwas, das mir beim Lesen etwas Besonderes beschert hätte, das ich aber nicht konkret in Worte fassen kann, da es einfach dieses Gefühl ist, das bei dem einen oder anderen Buch hervorgerufen wird.




  





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