Samstag, 6. April 2013

Im Schatten des Mondlichts - Das Erbe von J. J. Bidell



Klappentext:
Naomi und Roman verbringen die erste Zeit nach der Geburt des Kindes bei Naomis Familie in Deutschland. Um Naomis Studium fortzusetzen, beschließen sie, zu Romina und Iker nach Barcelona zu ziehen. Damit brauen sich erste Gewitterwolken zusammen, denn Pilar will Roman unter allen Umständen zurück. Sie plant Naomis Kind zu entführen, um einen Keil zwischen Naomi und Roman zu treiben. Als Sammy in Barcelona auftaucht, scheint Pilars perfider Plan aufzugehen.
Naomi, die nichts von Pilars hinterhältigen Plänen ahnt, findet in Dorotheas Unterlagen mögliche Hinweise auf ihre Herkunft. Während sie auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Art geht, rücken ihre Feinde näher. Gemeinsam mit Romina kommt sie hinter das Geheimnis ihrer Art und glaubt sich am Ziel; bis ein Unglück geschieht ...


"Das Erbe" ist der dritte und somit finale Band der "Im Schatten des Mondlichts"- Trilogie von J.J. Bidell.

"Das Erbe" ist eine gelungene Mischung aus Mythologie, Fantasy und Abenteuer mit einer kleinen Prise Romantik verwoben zu einer tollen Geschichte mit den unterschiedlichsten Facetten.

Gekonnt werden die aufgeworfenen Handlungsstränge der ersten beiden Bände zusammengeführt, wodurch ein passender Abschluss dieser Trilogie entstanden ist, der alle Fragen zufriedenstellend klärt und dabei noch mit viel Spannung aufwartet.

Nachdem man sich in Band 1 in den USA befand, in Band 2 in Großbritannien, geht die Reise nun nach Mexiko. Die Geschichte dieses Landes spielt eine elementare Rolle in der Zusammenführung der Handlungsstränge, ist aber auch ungemein lehrreich und interessant zu lesen. Wie die geschichtlichen Elemente mit den phantastischen verknüpft wurden hat mir richtig gut gefallen, denn es war einfach stimmig und passend.

Allerdings hätte ich mir einen schnelleren Einstieg in diesen dritten Band gewünscht, um noch mehr Spannung und Tempo zu erzeugen. Sobald jedoch der endgültige Einstieg erfolgt, taucht man in einen Strudel aus Spannung, Abenteuer und Phantasie ein, der einen enormen Unterhaltungsfaktor aufweisen kann.

Der finale Showdown hat es noch einmal in sich und bietet ein packendes Finale, das vielleicht dem einen oder anderen Leser so nicht ganz gefallen mag, aber für die vorhergegangene Handlung und die in ihr agierenden Charakter so einfach unerlässlich ist, um die Authentizität zu gewährleisten.

Fazit: Toller Abschluss dieser Trilogie, der alle Fragen bzgl. Naomis Erbe mit einer stimmigen und toll ausgeklügelten Geschichte klärt und dabei noch lehrreich und spannend zu lesen ist.




  
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