Donnerstag, 16. Mai 2013

Freaks in geheimer Mission von Kieran Larwood



Klappentext:
London 1851: Sie sind die einzige Hoffnung für die Kinder, die unter mysteriösen Umständen in der Themse verschwinden. Nachts treten sie als schaurige Attraktionen in einer Freakshow auf. Aber bei Tage ermitteln sie. Und bald finden Sheba, das Wolfsmädchen, Sister Moon, die schneller ist als der Blitz, der Riese Gigantus und Monkeyboy, die menschliche Stinkbombe, eine erste Spur. Doch wer ist der geheimnisvolle Fremde, der die Freaks plötzlich verfolgt? Was haben Baupläne für eine Maschine in Krabbenform damit zu tun? Und welche Rolle spielt die verschleierte Frau in Schwarz? Die Freunde dürfen keine Zeit verlieren ...

Die Idee zu "Freaks in geheimer Mission" gefällt mir sehr gut, denn sie ist neu und ohne jegliche Formen der phantastischen Wesenheiten. Weiterhin ist die Geschichte in einer interessanten Zeit an einem interessanten Ort angesiedelt, die viel Spielraum für spannungsgeladene Abenteuer bieten.


"Freaks in geheimer Mission" bietet eine gut durchdachte und spannende Geschichte, die an der einen oder anderen Stelle ein wenig mehr Ausarbeitung benötigt hätte, um mehr Tiefgang und eine dichtere Atmosphäre zu schaffen. So kommt das Gefühl, das dieses Buch beim Lesen bescheren sollte, nicht ganz zum Tragen und auch das Setting kann nicht komplett überzeugen; es fehlen die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen sollten.

In dieser Geschichte steckt einiges an Potential, das nicht vollkommen ausgeschöpft werden konnte, wodurch die Lesefreude ein wenig getrübt wurde. Jedwede Elemente sind stets nur angeschnitten und benötigen einen stärker ausgearbeiteten Hintergrund, um realistischer und glaubwürdiger zu erscheinen.


Allen voran die "Freaks", die zwar sehr unterschiedlich und einzigartig dargestellt wurden, denen es aber an Facettenreichtum mangelt, man erfährt einfach zu wenig über sie und kann daher nicht so recht warm mit ihnen werden.


Bei der Lektüre dieser Geschichte hätte ich mir gewünscht, dass der Autor seinen Fokus ein Stück weit weniger auf Exkremente gelegt hätte, so driftete die Handlung stellenweise ein wenig ins Eklige ab und trübte mir auch hier ein bisschen die Freude am Lesen.


Fazit: Viel ungenutztes Potential in einer dennoch spannenden und etwas anderen Geschichte.


  




1 Kommentar:

  1. Hab das Buch auch schon gelesen und fande es sehr spannend!Ich finde auch gut das es für Jungen und Mädchen ist.Ist auf jeden Fall empfehlenswert!

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