Mittwoch, 8. Mai 2013

Wenn die Nacht beginnt: Sternenseelen 1 von Kerstin Pflieger



Klappentext:
Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …

"Wenn die Nacht beginnt" ist der erste Band der "Sternenseelen" - Reihe von Kerstin Pflieger.


Auf den ersten Blick erscheint dieser Roman wie viele andere auch, sodass ich stellenweise an "Twilight", etc. erinnert wurde. Doch die Autorin hat diese altbekannten Elemente mit etwas vollkommen Neuen verknüpft, wodurch eine eigenständige und phantasievolle Geschichte entstanden ist.


Besonders gut hat mir gefallen, dass nicht die typischen phantastischen Wesen anzutreffen waren, sondern sich Kerstin Pflieger ihre ganz eigenen Gedanken gemacht und mal etwas ganz anderes erschaffen hat. 


Spannung kommt relativ schnell auf; man ist schnell gefesselt von den eigentümlichen Begebenheiten der Handlung und wird auch immer mal wieder überrascht, wodurch sich die 400 Seiten ziemlich fix durchlesen lassen. Hinzukommt, dass sich das Geheimnis in dieser Geschichte nicht allzu schnell offenbart, wodurch man als Leser noch stärker dazu verleitet wird, immer weiterlesen zu wollen.


Die geheimnisvolle und mysteriöse Atmosphäre wurde sehr gut ausgestaltet, unterschiedlichste Aspekte treten hierbei auf den Plan, sodass Abwechslungsreichtum durchweg gegeben ist und der Leser die jeweiligen Gefühle sehr gut transportiert bekommt.


Eine gute Portion Romantik gibt es auch, die meiner Ansicht nach ein wenig langsamer hätte angegangen werden können, um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Dadurch ist der romantische Teil relativ großzügig gesät und im Großteil der Handlung anzutreffen, wobei diese manchmal nur haarscharf an der Grenze zum Kitsch vorbeischrapelt.


Das Finale bietet noch einmal alles auf, was sich im Laufe der Handlung angesammelt hat und führt diesen ersten Band zu einem zufriedenstellenden und passenden Schluss. In sich ist dieser Band relativ abgeschlossen, macht aber ungemein Lust auf die Fortsetzung, die noch dieses Jahr erscheinen wird und unbedingt gelesen werden muss.


   



1 Kommentar:

  1. Mir hat das Buch im Endeffekt auch recht gut gefallen, aber die erste Hälfte konnte mich gar nicht überzeugen

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