Samstag, 27. Juli 2013

Clarissa 02- Wo der Himmel brennt von Christopher Ross



Klappentext:
Kanada, 1898: Ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag wendet sich das Schicksal gegen Clarissa. Ihr geliebter Mann Alex verschwindet spurlos, und zu allem Unglück taucht auch noch Frank Whittler in der kleinen Küstenstadt auf. Der Millionärssohn kann seine Niederlage gegen Clarissa nicht verwinden und hat einen Haftbefehl gegen sie erwirkt. Im fernen Alaska glaubt Clarissa vor ihm sicher zu sein. Jetzt bleibt ihr nur noch die Hoffnung, dass Alex auf wundersame Weise überlebt hat, und Bones, der geheimnisvolle Geisterwolf, ihren Spuren in die Berge folgt.

"Clarissa- Wo der Himmel brennt" ist der zweite Band der großen "Alaska"- Saga von Christopher Ross.

Nahezu nahtlos führt Christopher Ross die Geschehnisse des ersten Bandes fort, lediglich ein kurzer Zeitraum trennt die beiden Romane voneinander, sodass ein guter Wiedereinstieg in diese Reihe gewährleistet ist. Trotz eines nun anderen Settings und ein paar neuen Charakteren findet der Leser sich gut zurecht und erlebt zusammen mit Clarissa ein neues spannendes Abenteuer.

Während der erste Band vom Tempo her sich eher ruhiger verhielt, finden sich nun in dieser Fortsetzung etliche Spannungsmomente, die Kurzweil und große Unterhaltung bescheren. Man ist von Anfang bis Ende gefesselt und liest die 464 Seiten gerne in einem Rutsch durch, denn Christopher Ross schreibt so flüssig und packend, dass man gar nicht zu lesen aufhören mag.

Auch in "Wo der Himmel brennt" herrscht eine wunderbare Atmosphäre und Stimmung, man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt in ein raues Land voller Schnee und Gefahren. Diese Momente werden perfekt transportiert und schaffen die richtige Kulisse für diesen Roman. Auch werden die Ereignisse und Begebenheiten so treffend und bildhaft beschrieben, dass diese leibhaftig vor Augen treten und den Leser ein Teil dieses spektakulären Abenteuers werden lassen.

Viele kleine Details erwecken "Wo der Himmel brennt" zum Leben und schaffen ein authentisches Lesevergnügen. Neben den fiktionalen Elementen finden sich auch tatsächliche historische Fakten, die gut und treffend an den richtigen Stellen innerhalb der Geschichte anzufinden sind. 

Wie auch schon im ersten Band finden sich auch hier etliche Ortswechsel, die den Roman lebendig und unvorhersehbar halten. Dabei behält der Autor alle Fakten im Blick und erzählt so "Wo der Himmel brennt" auf atmosphärisch dichte Weise.

In dieser Fortsetzung finden sich die Emotionen in ihrer gesamten Bandbreite. Von Dramatik über Trauer bis hin zu Romantik wird hierbei das gesamte Spektrum wundervoll abgedeckt und bietet tiefgründige Unterhaltung.

Nach Beendigung dieses Romans möchte man am liebsten gleich zur Fortsetzung greifen, denn auch "Wo der Himmel brennt" hat mich von Anfang bis Ende begeistert, sodass ich diesen ebenfalls uneingeschränkt allen Personen empfehlen kann, die gerne toll erzählte Romane lesen, die an fernen Orten spielen.

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