Donnerstag, 26. September 2013

Watersong - Wiegenlied von Amanda Hocking



Klappentext:
Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen »Schwestern« zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper, Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren, entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen, erwartet sie bittere Rache ...

"Wiegenlied" ist der der zweite Band der "Watersong"-Reihe von Amanda Hocking.


Nahezu nahtlos wird an die Ereignisse des ersten Bandes angeknüpft und diese fortgeführt. Auch hier gibt der Klappentext die Handlung in groben Zügen wieder, doch finden sich auch kleinere Überraschungen innerhalb des Romans, sodass der Leser nicht völlig wissend in diese Geschichte eintaucht. Rückblenden erleichtern dabei den Wiedereinstieg, auch wenn der erste Band vorab gelesen sein sollte, um ein allgemeines Verständnis zu gewährleisten.


Während der Vorgänger doch recht magisch angehaucht war, so fehlt in "Wiegenlied" ein Stück weit diese Magie, die Band eins eine so mystische Atmosphäre verliehen hat. Zwar erfährt man das eine oder andere Detail über diese Wesen, doch der Fokus dieses Romans liegt auf Gemma und der innerlichen Zerrissenheit in der sie sich wiederfindet.


Auch wenn die Handlung recht vorhersehbar ist, so liest sie sich dennoch recht spannend und kurzweilig. Nach kürzester Zeit entwickelt sich ein Lesesog dem man nur allzu gerne folgt und sich demnach flink durch die Seiten schmökert. Zwar fehlte mir diese gewisse atemlose Spannung und überraschende Wendungen, um "Wiegenlied" zu einem Highlight werden zu lassen, doch bot mir dieser Roman unterhaltsame Lesestunden und macht mich nun neugierig auf die Fortsetzung.


Wie bereits "Sternenlied", so wird auch dieser zweite Band aus der Sicht von Gemma und Harper erzählt, sodass beide Charaktere vertieft werden. Nicht immer waren ihre Entscheidungen für mich nachvollziehbar, auch wenn sie im Großen und Ganzen gute Protagonisten für diese Reihe sind.


Für den dritten Band würde ich mir einmal etwas gänzlich Unvorhersehbares wünschen, um der Geschichte zu mehr Raum zu verhelfen, da sie sich in sehr festgefahrenen Bahnen bewegt. Es steckt so viel Potential in dieser Reihe, das darauf wartet genutzt zu werden, dass endlich mal ein gewaltiger Ausschlag nach oben verzeichnet werden muss, um aus den Romanen alles herauszuholen, was nur möglich ist.


Fazit: Ein schön zu lesender zweiter Band der "Watersong"-Reihe, bei dem mir wieder das gewisse Etwas fehlte. 


 






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