Samstag, 23. November 2013

Eldorin - Das verborgene Land von Gabriele Wohlrab



Klappentext:
Die fünfzehnjährige Maya verlässt mit ihren besten Freunden Fiona und Max das verhasste Waisenhaus und folgt dem rätselhaften Larin in das Elfenreich Eldorin in einem verborgenen Land.
Sie ahnt nicht, dass es eine Reise voller Gefahr werden wird, denn der Friede in dieser Welt wird von einem dunklen Herrscher bedroht, der in Larin den letzten Nachkommen der Menschenkönige erkennt. Um seine Regentschaft endgültig zu sichern, muss er den Jungen vernichten.
Als Larin sich auf ein waghalsiges Spiel einlässt, entdeckt Maya, dass sein Schicksal auf eine ganz besondere Weise mit dem ihren verwoben ist.

"Das verborgene Land" ist der erste Band der "Eldorin"-Reihe von Gabriele Wohlrab und gleichzeitig ihr Debüt als Autorin.


Stellenweise merkt man diesem Roman zwar schon seinen Status als Erstling an, doch versteht es die Autorin nahezu meisterhaft dies größtenteils zu kaschieren.

Der Roman liest sich herrlich phantastisch und zeugt von einer enormen Kreativität und einem Geschick, Geschichten zu ersinnen, die ein Leser sehr gerne liest und in denen er sich selbst verlieren kann.

"Das verborgene Land" weist die unterschiedlichsten Facetten auf. Nichts wirkt in irgendeiner Form abgekupfert oder bereits gelesen. Die Autorin hat ihre komplett eigene Geschichte ersonnen, die von den verschiedensten Wesen und Begebenheiten lebt. Ständig trifft man auf neue phantastische Kreaturen und Gefahren, welche diesen Roman zu einem packenden Fantasy-Abenteuer werden lassen.

Die eine oder andere Begebenheit ist zwar immer mal vorhersehbar, mindert aber zu keiner Zeit den Lesespaß.

Voller Kurzweil wird man durch die Geschichte getragen, auch wenn das Tempo nicht immer straff, sondern ab und an auch ein Stück weit ruhiger gehalten wurde. Dies ist aber in der Fortsetzung einfach zu verbessern, denn das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. 

Wenn die Autorin es schafft, die richtige Waage an Details/Beschreibungen, sowie Spannung zu halten, dann steht einem Fantasy-Epos nichts mehr im Wege.
Die nötigen Spannungsmomente sind in "Das verborgene Land" schon einmal vorhanden, um den Leser die Seiten voller Begeisterung umblättern zu lassen und ihn komplett in diese Geschichte hineinzuziehen.

Im Bezug auf die Details/Beschreibungen sei gesagt, dass mir an der einen oder anderen Stelle diese ein wenig fehlten, welche vonnöten gewesen wären, um mir ein besseres Verständnis zu bescheren oder mir die beschriebenen Orte zu versinnbildlichen. Aber auch hier ist das Potential vorhanden und wartet nur darauf, seine volle Kraft und Magie zu entfalten, um eine wahrhaft phänomenale phantastische Atmosphäre zu liefern.


Der Schreibstil ist sehr gewählt und flüssig zu lesen. Er schafft es, den Leser zu packen und ihn in ein phantastisches Abenteuer zu ziehen. Bis zum Schluss vermag man sich diesem Roman nicht zu entziehen, sodass die 500 Seiten viel zu schnell gelesen sind und man sofort nach mehr verlangt.


Mir haben die vielen tollen phantastischen Ideen hervorragend gefallen. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich diesen Roman durchgeschmökert, da er einen immensen Lesesog entwickelt, der mich echt begeistert hat. Diese Elemente warten nur darauf, im nächsten Band weiterverfolgt und ausgebaut zu werden. Ich kann es kaum erwarten.


Der Schluss hat noch einmal für eine echte Überraschung gesorgt, die die Neugier des Lesers anfacht und ihm schon einmal einen kleinen Ausblick auf das Thema des nächsten Teil liefert.


Fazit: Ein phantastischer Debüt-Roman in dem ein enormes Potential steckt, um in den nächsten Bänden zu einem wahren Epos à la Tolkien zu werden. Spannend, magisch und mit frischen, neuen Ideen.





1 Kommentar:

  1. Ein sehr gutes Buch!
    Ich bin ja schon immer ein Fantasyfan:D
    Aber sehr toll geschrieben ich tauche jeden Abend beim lesen in meine eigene "Fantasywelt" ein:D
    Ist aufjedenfall nur zu empfehlen! Leute lest das Buch!!

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