Freitag, 1. November 2013

Forever - Das ewige Mädchen von Rebecca Hamilton


Klappentext:
Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist.

"Das ewige Mädchen" ist der erste Band der "Forever"-Reihe von Rebecca Hamilton.

Die Autorin verknüpft in ihrem Roman altbekannte Elemente mit neuen und frischen Ideen. Kombiniert ergeben sie eine ausgesprochen spannende Geschichte mit etlichen übernatürlichen Wesen und dem einen oder anderen geschichtlichen Einblick.

"Das ewige Mädchen" bereitet dem Leser ab der ersten Seiten enormen Lesespaß und entwickelt schon nach kürzester Zeit einen Sog, dem man sich eigentlich gar nicht entziehen kann. Man taucht ein in diese mysteriöse und übersinnliche Welt mit all seinen Geschöpfen und ist so begeistert, dass die Seiten sich fast wie von selbst umblättern.
Viele Geheimnisse und Fragen beflügeln die Neugier des Lesers und schaffen so enorme Kurzweil und tolle Unterhaltung.

Rebecca Hamilton hat eine wirklich gut ausgeklügelte Welt erschaffen, in der alle Elemente gut ineinander greifen und so die Handlung rund werden lassen. Viele kleinere Details bereichern die Geschichte und werden immer mal wieder aufgegriffen, um die Handlung dichter zu gestalten.

Die Atmosphäre ist herrlich düster und geheimnisvoll. Dadurch erhält "Das ewige Mädchen" etwas Düsteres und Erwachseneres, wodurch der Roman an Authentizität gewinnt und eine ordentliche Portion Dramatik geschaffen wird.

Natürlich findet sich auch ein angenehmer Schuss Romantik wieder, der sich nicht zu aufdringlich in der Vordergrund drängt, sondern sich passend und elementar in die Handlung miteinfügt. Positiv sei ebenfalls erwähnt, dass sich in diesem Roman kein Liebesdreieck findet, sondern der Fokus stets auf den beiden Hauptprotagonisten liegt.
Auch setzt sich die Autorin in ihrer Geschichte mit dem Thema der Homosexualität auseinander, sodass auch dieses wichtige, gesellschaftliche Element nicht außer Acht gelassen wurde und Einzug in den Roman hält.

Auch wenn es keinen Cliffhanger am Ende gibt, so ist doch die Neugier des Lesers auf den weiteren Verlauf dieser Reihe geweckt. Allerdings wird es mit Sophia erst in Buch vier weitergehen, denn Band 2 und 3 werden neue Charaktere beeinhalten, die sich im Laufe der 7-8 Romane immer weiter annähern werden. Man darf gespannt sein.

Fazit: Magie, übersinnliche Wesen, sowie Geheimnisse und Intrigen lassen diesen Roman zu einem spannenden Abenteuer werden, das man nur allzu gerne in einem Rutsch durchliest.


  





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