Montag, 27. Januar 2014

Nineteen Moons: Eine ewige Liebe von Kami Garcia und Margaret Stohl



Klappentext:
Um die Welt zu retten, hat Ethan Wate sich geopfert und ist am Mittsommerabend von einem Wasserturm in den Tod gesprungen. Doch seine Liebe zu Lena Duchannes ist so überwältigend groß, dass er selbst in der Totenwelt nicht von ihr lassen kann. Als er einen Weg findet, wie er seinen Tod ungeschehen machen und zu Lena zurückkehren kann, setzt er alles dafür aufs Spiel. Auch Lena will nichts mehr, als ihren geliebten Ethan zurückzubekommen, und muss sich dafür einem ihrer mächtigsten Feinde stellen. Ob Ethan und Lena je wieder zusammenfinden können, steht jedoch in den Sternen…

"Nineteen Moons- Eine ewige Liebe" ist der vierte und somit finale Band der "Caster Chronicles" von Kami Garcia und Margaret Stohl.

Die Geschichte fängt da an, wo sie im Band zuvor ihr Ende fand und wird so gut wie nahtlos fortgeführt.
Aufgrund der unterschiedlichen Settings, ist dieser Roman ein wenig anders aufgebaut, als seine Vorgänger und zeigt sich auch in seiner Umsetzung ein Stück weit unterschiedlicher, als wir es gewohnt sind.

Dadurch fehlte mir doch ein wenig der Charme der ersten drei Bände, die so ein herrliches Südstaaten-Flair heraufbeschworen haben und in ihrer Atmosphäre gänzlich eigen waren. Mir erschien die Magie ein wenig abhanden gekommen, die so bezeichnend für diese Reihe gewesen ist.

Dennoch liest sich dieser Roman, das steht außer Frage, sehr spannend und einzigartig. Das Autorenduo hat sich für das große Finale noch einmal ordentlich etwas einfallen lassen, auch wenn die Umsetzung an der einen oder anderen Stelle die Charaktere etwas blass und eindimensional erscheinen lies.

So gut wie alle Elemente, die den Leser im Laufe der vier Romane begleitet haben, finden hier ihr Ende. Jegliche Handlungsstränge werden zusammengeführt und schaffen so ein doch recht zufriedenstellendes Finale.

Die Atmosphäre ist diesmal recht düster gehalten, wodurch die Südstaaten Wärme nicht gänzlich transportiert werden konnte und somit seitens des Lesers ein wenig Wehmut aufkommen ließ.
Aufgrund des geänderten Settings hätte ich mir auch ein Stück weit mehr Informationen gewünscht, um dieses besser vor dem geistigen Auge heraufbeschwören zu können.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich mich von diesem Finalband sehr gut unterhalten lassen können und kann nun ruhigen Gewissens den Buchdeckel zuklappen und diese Reihe für mich zum Abschluss bringen, ohne dass quälende Fragen oder ein offenes bzw. gänzlich unpassendes Ende meine Gedanken weiter beschäftigen würden.

Fazit: Ein passendes Ende für diese magische Reihe. Trotz der einen oder anderen Schwäche ein unterhaltsamer Lesespaß.

  

                                                               

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