Samstag, 8. Februar 2014

Die Luna-Chroniken 02: Wie Blut so rot von Marissa Meyer



Klappentext:
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

"Wie Blut so rot" ist der zweite Band der "Luna-Chroniken" von Marissa Meyer.

Während Teil eins der "Luna-Chroniken" sich an das Grimm'sche Märchen von Cinderella angelehnt hat, so orientiert sich sein Nachfolger an "Rotkäppchen". Auch hier sind die Parallelen klar erkennbar, dennoch hat die Autorin wieder etwas Eigenes geschaffen, das rundum zu überzeugen weiß.

Gemischt mit Dystopie und Science-Fiction Elementen, sowie vielen innovativen und ausgeklügelten Ideen, macht dieser Roman schon ab der ersten Seite jede Menge Spaß.
Marissa Meyer hat sich für ihre "Luna-Chroniken" wirklich etwas einfallen lassen, um dem Leser eine unvergessliche und einzigartige Geschichte zu bieten.

"Wie Blut so rot" beschäftigt sich nicht nur mit Scarlet, sondern führt auch die Geschichte um Cinder weiter. Nach und nach nähern sich diese beiden Handlungsebenen einander an und werden stets ein Stück weit miteinander verknüpft. So verdichtet sich die Haupthandlung immer weiter und schafft eine unglaubliche Atmosphäre und Tiefe, die auf jeder Seite zu beeindrucken weiß.

Diese Fortsetzung liest sich so spannend, dass man sie einfach nicht aus der Hand legen mag. Langeweile ist zu keiner Zeit vorhanden, auch wenn das Tempo nicht überbordend schnell gehalten, sondern eher angenehm zu lesen ist. Doch die vielen Begebenheiten und interessanten Details, die von viel Raffinesse zeugen, lassen den Leser wie gebannt zwischen den Seiten kleben und ihn die Zeit vergessen.

Marissa Meyer Schreibstil ist einfach wunderbar zu lesen. Die Seiten vergehen wie im Fluge und man kann so richtig eintauchen in diese faszinierende Welt, die so komplex und eingängig geschildert ist, dass man stets immer weiterlesen möchte und schon ein wenig traurig ist, wenn die letzte Seite gelesen ist.

Am Ende findet sich glücklicherweise kein fieser Cliffhanger, dennoch erwartet man wie gebannt die Fortsetzung, um zu erfahren, wie es mit Cinder und Scarlet weitergehen wird. Diese Fortsetzung erscheint voraussichtlich im Herbst.

Fazit: Eine packende Fortsetzung, die komplett zu begeistern weiß. Einmal angefangen, kann man sich diesem Roman einfach nicht entziehen. Ein wahrer Pageturner!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen