Freitag, 21. Februar 2014

Kiss me, kill me von Lucy Christopher



Klappentext:
Das kann nicht sein! Niemals hat Emilys Vater das Mädchen umgebracht, auch wenn alles gegen ihn spricht. Emily ist von seiner Unschuld überzeugt, aber sie weiß nicht, was wirklich im Wald passiert ist. Der Wald, in dem ihr Vater die tote Ashlee gefunden hat. Der Wald, in dem es dunkle Pfade und verbotene Spiele gibt. Der Wald, in dem Damon sich plötzlich mit ihr treffen will, obwohl er sie bisher keines Blickes gewürdigt hat. Emily muss vorsichtig sein, denn Damon war Ashlees Freund. Vielleicht will er sich rächen. Vielleicht ist da aber auch tatsächlich etwas - zwischen ihm und ihr. Und vielleicht kann Emily sogar herausfinden, was wirklich geschehen ist.

"Kiss me, kill me" ist ein Jugendthriller aus der Feder von Lucy Christopher.

Der Roman steigt direkt an der wichtigsten Stelle ein; dem Fund der Leiche. Von da an entwickelt sich die Geschichte in einem angenehmen Tempo vorwärts und offenbart so den einen oder anderen psychologischen Abgrund der menschlichen Seele.

"Kiss me, kill me" beweist den typischen Thrillercharakter für Jugendliche; nicht zu brutal und nicht zu tiefgründig, dafür aber mit den Irrungen und Wirrungen des Teenagerlebens. So finden sich die üblichen zwischenmenschlichen Beziehungen und das Thema "Liebe". Doch dominieren diese Elemente keineswegs die eigentliche Romanhandlung, deren Fokus, wie es sein sollte, auf dem Mord und der Enträtselung des eigentlichen Tatgeschehens liegt.
Dies besticht durch die eine oder andere überraschende Wendung, sodass von vornherein keineswegs klar ist, was genau geschehen und wer der Täter ist. Alles bleibt in einem angenehmen Nebel verborgen, der sich erst nach und nach langsam lichtet und das wahre Geschehen preisgibt.

Dabei ist dieser Roman recht spannend zu lesen, zwar kaut man sich nicht vor Aufregung an den Nägeln, ist aber stets interessiert zu erfahren, was genau geschehen ist und welchen Verlauf "Kiss me, kill me" weiterhin nehmen wird.

Auch die Atmosphäre ist in einem ordentlichen Maße düster gehalten und schafft es so, den Charakter dieses Romans sehr gut zu transportieren. 

Stets ist man am miträtseln und fiebert vorallem am Ende noch einmal richtig mit, wenn der Roman noch einmal kräftig an Tempo und Dramatik zulegt. Zwar hat mir dennoch das letzte Bisschen, das Besondere gefehlt, um mich komplett für diesen Roman begeistern zu können, doch auch in diesem Umfang hat mir "Kiss me, kill me" unterhaltsame und spannende Lesestunden beschert.

Fazit: Ein spannender und interessant zu lesender Jugendthriller, dem zwar der letzte Biss fehlt, aber dennoch sehr gut zu unterhalten weiß.

     


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