Montag, 4. August 2014

Watersong - Todeslied von Amanda Hocking



Klappentext:
Gemmas Tage sind gezählt. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis Penn sie durch ein anderes Mädchen ersetzen – und töten wird. Gemma hat nur eine Chance, den Fluch zu brechen: Sie muss das jahrhundertealte Schriftstück finden, auf dem der Sirenenbann verewigt ist, und es vernichten – selbst wenn sie damit das Leben von Thea, ihrer einzigen Freundin unter den Schwestern des Meeres, aufs Spiel setzt. Fieberhaft macht Gemma sich auf die Suche, ohne etwas von Penns teuflischem Plan zu ahnen. Und der bringt nicht nur Daniel in Versuchung, sondern auch Gemma und Harper in höchste Gefahr ...

"Todeslied" ist der dritte Band der auf vier Teile angelegten "Watersong"-Reihe von Amanda Hocking.

Schon ab der ersten Seite ist ersichtlich, dass der Autorin mit diesem dritten Band eine Steigerung im Vergleich zu den Vorgängern gelungen ist. Fehlte mir in diesen noch das gewisse Etwas, so wusste "Todeslied" mich diesmal komplett zu überzeugen.

Allein die Spannung ist viel tiefgründiger und greifbarer. Als Leser ist man direkt gefesselt und mag die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen. Viele Fragen werden geklärt, aber auch etliche neue aufgeworfen. Spannende Sequenzen geben sich so die Klinke in die Hand und lassen diesen Roman sehr atmosphärisch und bedrohlich erscheinen.

Dies spiegelt sich auch in der Atmosphäre wieder, welche sich wie ein bedrohliches Gefühl auf den Leser niederschlägt und ihn so herrlich in die Welt der Sirenen eintauchen lässt. Es erscheint einfach magischer und "antiker".

Besonders gut hat mir diesmal gefallen, dass die Geschichte nicht nur aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und diese dadurch atmosphärisch sehr dicht gestaltet wurde, sondern dass man nun auch einige Details aus der Vergangenheit der Sirenen erfährt und einige Rückblenden in die Vergangenheit beschert bekommt. Außerdem offenbaren sich noch einige interessante Details im Bezug auf weitere übernatürliche Wesen.

In "Todeslied" spürt man deutlich, dass sich die Reihe so langsam dem Ende entgegen neigt und auf ein packendes Finale hinaussteuert. Die Handlungsstränge verdichten sich und gehen immer stärker ineinander über. Der Schluss dieses dritten Teils vermag schon einmal einen interessanten Ausblick auf den vierten und finalen Band zu geben und schürt die Neugier immens an. Ich bin sehr gespannt, wie Amanda Hocking diese Reihe zu Ende bringen wird.

Fazit: Eine enorme Steigerung zu seinen Vorgängern. Mit "Todeslied" hat Amanda Hocking das Potential dieser Reihe endlich vollends ausgeschöpft und beschert dem Leser kurzweilige Lesestunden.

 







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