Freitag, 16. Januar 2015

Die Schatten von London von Maureen Johnson



Klappentext:
Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ...

"Die Schatten von London" ist der Auftakt zu einer paranormalen Reihe von Maureen Johnson.

Die Idee zu dieser Reihe gefällt mir sehr gut, da man nicht sofort weiß, mit was man es zu tun hat und erst einmal des Rätsels Lösung finden muss.
Auch bin ich sehr fasziniert von Jack the Ripper, sodass ich überaus gespannt auf diesen Roman war.

Die Geschichte startet sogleich mit einem Mord und verschafft so einen guten Einblick in die Handlung. Der weitere Verlauf liest sich dann erst einmal ein wenig ruhiger, da die Hauptprotagonistin vorgestellt und in ihr neues Leben in London eingeführt wird.
Es dauert eine kleine Zeit, bis die Dinge ins Rollen kommen, Geheimnisse gelüftet und Fahrt aufgenommen wird.

Allerdings liest sich auch dieser Anteil des Buches keineswegs unspektakulär, da immer wieder Morde geschehen und andere Ereignisse auf den Plan treten. 
Die genauen Hintergründe offenbaren sich zwar erst später, aber dann mit einem Knall. Ab diesem Punkt nimmt dieser Roman so richtig an Tempo und Spannung auf und wird zu einer packenden Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen möchte.
Dabei ist "Die Schatten von London" inhaltlich sehr dicht erzählt, sodass alles irgendwann einen Sinn ergibt und jede der 500 Seiten miteinander zusammenhängt.

Weiterhin ist dieser erste Band sehr atmosphärisch und besticht durch eine leicht düstere und recht gruselige Atmosphäre, bei der man im Dunkeln erst so richtig in Stimmung versetzt wird und immer wieder über die Schulter schaut.

Der Schluss bietet einen dramatischen und packenden Showdown, der ein würdiges Ende von Teil eins darstellt. Dort wurde noch einmal alles aufgeboten, was diese Geschichte auf den Seiten davor hervorgebracht hat und zu einem spannenden und stimmigen Ende gebracht.
Ich bin nun äußerst gespannt, was Band zwei für uns bereithalten wird.

Fazit: Ein gelungener Auftakt zu einer spannenden Reihe mit leicht gruseliger Atmosphäre.










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