Sonntag, 4. Januar 2015

Saphirherz von Narcia Kensing



Klappentext:
In Lillys Leben läuft einiges schief. Sie ist Single, ohne Job, ohne eigene Wohnung und seit dem frühen Tod ihrer Mutter auch noch ohne eine Schulter zum Ausweinen. Als sei das noch nicht schlimm genug, wird sie von verstörenden Visionen heimgesucht. Wer ist die Frau, die in ihrem Kopf herumgeistert? Die Spur führt sie mitten nach New York City, ausgerechnet in die Stadt, in der ihre Mutter starb und um die Lilly seitdem einen großen Bogen macht. Sie entscheidet sich dennoch, in der Metropole noch einmal neu anzufangen, schließlich braucht sie dringend einen Job und Abstand vom Provinzleben. Als Lilly im Big Apple tatsächlich Arbeit findet und den attraktiven Mason kennenlernt, scheint es endlich wieder bergauf zu gehen. Doch der junge Mann wird von Geheimnissen umnebelt, die in Zusammenhang mit Lillys seltsamen Visionen zu stehen scheinen. War es Schicksal, dass sich ihre Wege kreuzten?

"Saphirherz" ist ein Roman aus der Feder von Narcia Kensing, einem Pseudonym hinter dem sich Nadine Kühnemann verbirgt.

Die Autorin legt mit ihrem Werk ein angenehmes Tempo vor, da man sogleich in den Roman einsteigt und auch im weiteren Verlauf nicht mit langweiligen Details gestört wird.
Spannungstechnisch punktet "Saphirherz" durch seine Überraschungen und einer Handlung, die sich nicht gleich auf den ersten Seiten ergründet, sondern dem Leser und der Hauptprotagonistin einige Rätsel aufgibt, die sich erst nach und nach auflösen und so zu fesseln wissen.
Man ahnt zwar das eine oder andere Detail, doch ist "Saphirherz" keineswegs vorhersehbar, sondern bietet genügend Stoff, um der Fantasie des Lesers eigenen Freiraum zu bieten und sich so die Rädchen  unablässig im Kopf zu drehen wissen.

Dadurch bekommt auch die Atmosphäre einen herrlichen mysteriösen Charakter, der stellenweise von einer unterschwelligen Bedrohung unterstützt wird, welche die Fantasie des Lesers nur noch stärker anzukurbeln weiß. Sie bietet das ideale Gefühl, um komplett in den Roman einzutauchen und ihn vor Beendigung nicht zur Seite zu legen.

Mag die Hauptprotagonistin zu Beginn noch ein wenig nervig erscheinen, so ändert sich das im Laufe der Geschichte zusehends. Sie macht eine enorme Entwicklung durch, weshalb man als Leser ordentlich mitfiebern kann.
Doch wird dieser Roman nicht nur aus ihrer Sicht erzählt, sondern auch aus der Perspektive eines weiteren, sodass die Geschichte dadurch noch einen zusätzlichen Hauch des Mysteriösen erhält.

"Saphirherz" ist auch ziemlich romantisch gehalten. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, weshalb ein gelungenes Mittelmaß zwischen Paranormal und Romance gegeben ist. Lediglich der Schluss bietet noch einmal ordentlich etwas fürs Herz und schafft so einen packenden Showdown, welcher einen ordentlichen und zufriedenstellenden Schluss für diese Geschichte darstellt. 

Fazit: Spannung, Romantik, Paranormal und eine herrlich mysteriöse Atmosphäre schaffen eine tolle Unterhaltung für Fans dieses Genres. Daumen hoch.







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