Dienstag, 13. Januar 2015

Verliebt in Hollyhill von Alexandra Pilz



Klappentext:
Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert – und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen – und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben …

"Verliebt in Hollyhill" ist der zweite Band der "Hollyhill"-Reihe von Alexandra Pilz.

Dieser zweite Band setzt so ziemlich nahtlos an seinen Vorgänger an, sodass man wieder gut in diese Geschichte hineinfindet. Auch ohne größere Rückblicke fällt es leicht, den Geschehnissen zu folgen, da sich diese, quasi wie von selbst, wieder in Erinnerung rufen.

Zeitreiseromane bieten ein ungeheures Spektrum an Möglichkeiten für tolle Geschichten. Man kann so ziemliche jede Zeit, jeden Ort und jede berühmte Persönlichkeit in ihnen abbilden und dem Leser spannende Unterhaltung bescheren.
Alexandra Pilz ist es mit ihrer Fortsetzung wieder gelungen, dies toll umzusetzen und lässt "Verliebt in Hollyhill" in einem klasse Setting spielen, welches den Leser in längst vergessene Zeiten entführt.

Auch wenn dieser Roman vielleicht nicht ganz so spannend ist wie sein Vorgänger, was wohl daran liegen mag, dass die größten Geheimnisse bereits aufgeklärt wurden, so weiß er dennoch mit einer Handlung zu punkten, die weder vorhersehbar, noch langweilig zu lesen ist und so dem Leser tolle Lesestunden beschert.
Es macht viel Freude den Geheimnissen dieses Romans auf die Spur zu kommen, sodass eine ganz eigene Spannung entsteht und "Verliebt in Hollyhill" zu einem würdigen zweiten Teil werden lässt.

Befindet man sich in Hollyhill, so ist die Atmosphäre herrlich wohlig und anheimelnd. Befindet man sich allerdings außerhalb, so spiegelt diese den Charakter der jeweiligen Zeit sehr treffend und authentisch wieder. Es scheint, als befinde man sich selber in dieser Zeit und erlebe Geschichte hautnah.

Der Schluss ist in sich abgeschlossen und bietet viel Spielraum für eine Fortsetzung. Der Epilog setzt diesem noch die Krone auf und macht enorm Lust auf ein weiteres Abenteuer mit den Bewohnern von Hollyhill und den nun veränderten Umständen.

Fazit: Ein würdiger Nachfolger und ein toller Zeitreiseroman mit ganz eigenem Charme.

 




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