Samstag, 11. April 2015

NACHTSONNE - Flucht ins Feuerland von Laura Newman



Klappentext:
Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB. Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird ...

"Flucht ins Feuerland" ist der erste Band der "Nachtsonne"-Trilogie von Laura Newman.

Der Leser steigt direkt in die Geschichte ein und sofort erscheint ihm alles überaus lebendig vor dem geistigen Auge. Laura Newman hat es ohne Umschweife geschafft, den Leser ab Satz eins zu fesseln und ihn direkt ins Geschehen zu schmeißen, ohne ihn hilflos in der Geschichte herumirren zu lassen.

Sofort ist die bahnbrechende Spannung vorhanden, die sich schonungslos durch den gesamten Roman zieht und immer wieder den Atem stocken lässt. Man ist gebannt von dieser eindrucksvoll geschilderten Handlung, die neue Ideen des dystopischen Genres aufweist und mit kleinen phantastischen Elementen kombiniert wird.
Hat man erst einmal mit dem Lesen begonnen, so möchte man einfach nicht mehr aufhören, da jedes Kapitel Details aufweist, die die Neugier nur noch stärker anheizen. "Flucht ins Feuerland" ist ein Pageturner, der den Leser gefangen nimmt und ihn erst ganz zum Schluss wieder ausspuckt mit dem Wunsch, mehr lesen zu wollen.
Die knapp 400 Seiten sind definitiv zu wenig, um den Durst des angefixten Lesers zu stillen, sodass auch zum Schluss der Wunsch nach der Fortführung des Abenteuers ungebrochen ist.

Die Atmosphäre ist wunderbar der Thematik angepasst. Es scheint als wäre man mittendrin im Feuerland oder den HUBs. 
Als Leser kann man sich wunderbar in diese Geschichte einfühlen und wird ein Teil von ihr, sodass man jegliche Gefahren, Gefühle,etc,.. am eigenen Leibe verspürt und umso mehr mitfiebert. 

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und mehr als angenehm zu lesen. Immer wieder schafft sie es, den Leser mit neuen Informationen bei der Stange zu halten und ihm nie des Lesens müde werden zu lassen. Seite um Seite vergehen, und ehe man sich versieht, ist man auch leider schon am Ende angelangt.

Fazit: Genialer Auftakt zu einer spannenden und packenden Dystopie einer überaus vielversprechenden deutschen Autorin. 





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