Dienstag, 19. Mai 2015

Die Clans der Seeker - Die Stunde des Fuchses von Arwen Elys Dayton



Klappentext:
In der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, wird sie endlich werden, was all ihre Vorfahren vor ihr waren. Ein Seeker. Eine ehrenvolle Kämpferin für die Schwachen und Unterdrückten. Seite an Seite mit ihren engsten Gefährten John und Shinobu. Ihre große Liebe. Ihr bester Freund. Doch in der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, verändert sich alles. Ein Seeker zu sein, ist nicht, was sie dachte. Ihre Familie ist nicht, was sie dachte. Selbst der Junge, den sie liebt, ist nicht, was sie dachte. Und nun ist es zu spät, davonzulaufen.

"Die Stunde des Fuchses" ist der erste Band der "Die Clans der Seeker"-Reihe von Arwen Elys Dayton.

Liest man den Klappentext, so erwartet der eine oder andere potentielle Leser eventuell einen High Fantasy Roman. Doch beginnt man mit dem Lesen, wird schon nach kurzer Zeit klar, dass es sich bei "Die Clans der Seeker- Die Stunde des Fuchses" um einen Urban Fantasy Roman handelt, der sich von seiner Grundidee her, von der breiten Masse abhebt.
Diese ist überaus ansprechend und birgt so einiges an Potential. Der Fantasy-Charakter kommt in einem angenehmen Maße zum Tragen und wirft einige Fragen auf, die in diesem ersten Band noch nicht abschließend geklärt werden.

Die Handlung wird aus vier unterschiedlichen Sichtweisen erzählt, wodurch sich ein dichtes Bild der Geschichte mit all seinen Facetten offenbart. 
Diese vier Protagonisten sind allesamt unterschiedlich und dreidimensional skizziert. Somit dürfte jeder Leser sich mit einem dieser Charaktere identifizieren können.

Spannung findet sich in "Die Stunde des Fuchses" ausreichend. Allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr Lebendigkeit gewünscht, um diese ausdrucksstärker herüberzubringen, wodurch man als Leser noch besser  in die Geschichte hätte eintauchen  und die leicht vorhandene Oberflächlichkeit hätte ausgebügelt werden können.
So kommt man nicht in dem Maße in die Handlung hinein, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.
Dennoch wird man von der Spannung und dem damit einhergehenden flotten Tempo bestens unterhalten und bekommt angenehme Lesestunden beschert.

Ein Pluspunkt dieses Romans sind, aus meiner Sicht, die wechselnden Schauplätze. So gibt es immer etwas Neues zu erleben und man verspürt die Atmosphäre eines Urban Fantasy Romans auf angenehme Art und Weise.

Zum Schluss findet sich, nach einem klasse Showdown, kein Cliffhanger oder zu offenes Ende. Die losen Handlungsstränge, die in den nächsten Bänden weiterverfolgt werden, werden angeschnitten, wodurch man schon einmal einen klitzekleinen Einblick in den weiteren Verlauf dieser Reihe bekommt.

Fazit: Spannende und phantastische Geschichte, mit leichten Schwächen in der Lebendigkeit der Umsetzung. Die Grundidee ist innovativ und macht neugierig auf mehr.

 






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