Sonntag, 18. Oktober 2015

Das Amulett der Seelentropfen von Laura Jane Arnold



Klappentext:
Ich dachte es wäre ein Tag wie jeder Andere. Zumindest so wie die Tage waren, nun, da der Zirkel der Seelensammler Alanien beherrschte. Die Menschen wachten mit Angst auf und schlugen sich mit eben dieser durch den Tag, bis sie sich für wenige Stunden in den Frieden des Schlafes flüchten konnten. Aber selbst das bot keine Sicherheit mehr. Mit der Zunahme an Macht waren die Anhänger des Zirkels immer skrupelloser geworden. Sie stürmten in Häuser und trennten unschuldige Seelen von ihren Körpern. Janlan Alverra hatte fernab der Probleme der Welt gelebt, bis zu dem Tag, an dem sie sie in den Augen ihrer Freundin sah.

"Das Amulett der Seelentropfen" ist der erste Band der "Seelenseher"-Trilogie von Laura Jane Arnold.


Die junge Autorin beginnt ihre Trilogie mit einem interessanten und vielversprechenden Weltenentwurf, sowie vielen frischen Ideen. Damit beweist sie viel Kreativität und Fantasie, die sie auch gut umzusetzen weiß.


Dieser Auftakt ist sehr spannend erzählt und punktet mit vielen Überraschungen. Auch das Tempo passt hervorragend und führt den Leser angenehm flott durch die Seiten. "Das Amulett der Seelentropfen" ist dabei durchweg fesselnd und auch die phantastischen Elemente fügen sich spannend in die Handlung mit ein. Nach und nach entwickelt sich ein schöner Lesesog, dem man sich nur allzu gerne hingibt und immer tiefer in die Geheimnisse der Seelenseher eindringt.


Auch die Atmosphäre wurde überaus angenehm konstruiert. Sie besticht durch Fantasy und leichte Düsternis und ist gespickt mit gut transportierten Emotionen, die dem Roman die nötige Tiefe verleihen. Gewalt wird angemessen in die Handlung mit eingefügt, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen.


Für mich war der einzige wirkliche Kritikpunkt der, dass der Schreibstil nicht immer ganz rund ausgestaltet war und daher immer mal Wortwiederholungen auftraten. Außerdem fanden sich kleinere Rechtschreib-und Grammatikfehler, die sich allerdings in Grenzen hielten und so den Lesefluss nicht unweigerlich störten.


In sich ist dieser Roman am Ende abgeschlossen, besitzt aber noch genügend offene Fragen und Potential für die beiden Folgebände dieser vielversprechenden Trilogie, die ich nur allzu gerne lesen werde.


Fazit: Tolles Debüt einer jungen Autorin, in der noch jede Menge Potential nach oben steckt. Spannende Fantasy mit frischen Ideen.


 


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