Donnerstag, 12. November 2015

Die Wellen der Zeit von Sandra Regnier



Klappentext:
Das Sternbild des Großen Hundes verheißt seit jeher nichts Gutes. Jetzt funkelt es über dem Steinkreis von Lansbury und das bedeutet höchste Gefahr. Die Erde dreht sich immer langsamer und ausgerechnet Meredith soll verhindern, dass sie gänzlich stehenbleibt. Eindeutig zu viel für eine normalsterbliche Schülerin. Zum Glück kann ihr der attraktive Brandon dabei helfen, Zeit und Raum wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wie es sich für einen ehemaligen Ritter gehört. Doch Meredith kann in seiner Gegenwart einfach keinen klaren Gedanken fassen …

"Die Wellen der Zeit" ist der zweite Band der "Zeitlos"-Trilogie von Sandra Regnier.

Wie bereits die anderen Bücher der Autorin besticht auch "Die Wellen der Zeit" wieder ab der ersten Seite mit einem ganz besonderen Charme. Dass die Ereignisse des ersten Bandes dabei nahezu nahtlos fortgeführt werden, ist ein weiterer Pluspunkt dieses Romans. Auch die kleineren Gedankenstützen erleichtern den Wiedereinstieg in die Trilogie enorm, sodass man das Lesen wunderbar genießen kann.

Die Geschichte ist spannend und besticht durch viele tolle Ideen, die sich zu einer phantastischen Handlung verbinden. Ab und an hätte diese ein wenig fokussierter sein können, doch ist der Lesespaß trotz allem ungebrochen. Viele Geheimnisse warten darauf ergründet zu werden und bescheren dem Leser so ein ordentliches Maß an Spannung und werden von vielerlei Überraschungen abgerundet. In dieser Geschichte ist so gut wie nichts vorhersehbar, weshalb man sich hervorragend fesseln lassen kann. Seite um Seite vergeht wie im Fluge und schaffen einen tollen Lesesog.

Auch von der Atmosphäre kann man sich sehr gut einlullen lassen, da der Charme des Ortes Lansbury den Leser zu bezaubern weiß. Aber auch das Geheimnisvolle und leicht Düstere macht einen Großteil des Besonderen in dieser Trilogie aus.

Meredith ist ein überaus sympathischer Charakter, der, wie wir es bereits aus Sandra Regniers anderen Romanen kennen, nicht der typischen Heldin entspricht und durch die eine oder andere kleine Macke dem Leser ans Herz wächst. Ihre sarkastischen und ironischen Sprüche und Dialoge bescheren dem Roman viel Witz und runden die Geschichte wunderbar ab. Das eine oder andere Schmunzeln ist hier vorprogrammiert.

Wie schon im Vorgängerband, wird der Leser am Ende mit einem klitzekleinen Cliffhanger und offenem Ende zurückgelassen. Dies, sowie die Ereignisse dieses Bandes, versprechen ein spannendes Finale der Trilogie.

Fazit: Toller zweiter Band mit einer sympathischen Protagonistin und einer spannend und mysteriös konstruierten Geschichte.





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