Dienstag, 19. Juli 2016

Azur- Wenn eine Diebin liebt von Sabine Schluter



Klappentext:
Jess ist die beste Traumdiebin des Landes und unter ihrem Namen Azur fast zu einem Mythos aufgestiegen. Allerdings verabscheut sie das Stehlen und will lieber ein ganz normales Leben führen, wie jeder andere auch. Doch lässt Saphir, der Chef der Diebe, das nicht zu. Er hat sie in der Hand, entscheidet über ihr Leben und ihren Tod. 
Jess hat das weitestgehend akzeptiert. Bis sie Cedric und seine Freunde Vincent, Julian und Leander kennenlernt. Die vier sind Behüter, die nur dafür zuständig sind, Traumdiebe zu fangen: also sie. 
Doch die vier bieten ihr, nicht ahnend, dass sie eine Diebin ist, eine unvergleichliche Freundschaft an, die in ihr den Wunsch schürt, von der kriminellen Welt der Diebe fortzukommen. 
Vor allem, als sie spürt, welche Anziehungskraft Cedric auf sie ausübt, zerbröckelt ihr altes Leben. Sie kann und will Cedric nicht entfliehen. Doch sie weiß ganz genau, dass sie kein Mitleid von ihm zu erwarten hat, wenn er herausfindet, dass sie eine Diebin ist.
"Wenn eine Diebin liebt" ist der erste Band der "Azur"-Reihe von Sabine Schulter.

Mit jedem Buch, das ich von der Autorin lese, wächst meine Begeisterung für ihre Geschichten, die förmlich vor Individualität und Ideenreichtum strotzen. Ein jeder Roman besticht durch so viele neue Ideen und weiß sich stets von der breiten Masse abzuheben. Bisher bin ich noch von keinem ihrer Bücher enttäuscht wurden, sondern bin eher noch begeisterter als ich es von vornherein erwartet hätte.


Dieser erste Band weiß schon allein durch seinen Klappentext anzusprechen, danach entwickelt sich der Sog schon beim Lesen des ersten Satzes. Sofort ist man in dieser Geschichte drin und lässt sich nur allzu gerne fesseln. Auch dieser Roman der Autorin ist wieder ein regelrechter Pageturner, den man gar nicht aus der Hand legen kann, geschweige denn will. Die Spannung ist einfach zu packend und die unterschwellige Gefahr einfach zu verführerisch, als dass man mit dem Lesen zwischendurch aufhören wollen würde.


Dabei ist die Atmosphäre nicht nur stellenweise bedrohlich, sondern auch sehr romantisch und tiefgründig. Man kann sich hervorragend in die Geschichte einfühlen und ein Teil des Ganzen werden. Die Emotionen der Hauptprotagonisten werden dabei so authentisch wiedergegeben, dass man diese regelrecht am eigenen Leib verspürt. 


Der gesamte Verlauf der Handlung hat mich schwer begeistert und am Ende nach mehr lechzend zurückgelassen. Dieser Schluss weckt eine unglaubliche Neugier, die nun
unbedingt gestillt werden muss. Ich bin gespannt, was die Autorin in diesem zweiten Teil für uns Leser bereithält und kann es kaum erwarten weiterzulesen. 

Fazit: Ein weiteres Meisterwerk der Autorin, die sich mit ihren Werken von der breiten Masse abzuheben weiß und mit jedem neuen Buch den Leser in eine aufregende und facettenreiche Welt entführt. Ich bekenne mich süchtig nach den Romanen von Sabine Schulter.





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