Samstag, 23. Juli 2016

Lost City 1.0 von Daphne Unruh



Klappentext:
Eigentlich wollte Yuma nach dem Abi in Frankreich jobben, weit weg von ihrem nervigen Stiefbruder Linus, der die ganze Nacht Games zockt. 
Doch plötzlich taucht bei ihm Amon auf, ein seltsamer Typ mit türkisen Augen. Yuma erscheint er bedrohlich, gleichzeitig ist sie fasziniert von ihm. Garantiert machen sie was Illegales und Yuma beschließt, dem auf die Spur zu kommen. 
Ein schwerer Fehler: Ihre Nachforschungen katapultieren sie in eine Welt, die nach den Regeln eines Spiels funktioniert. Unversehens findet sie sich im Setting einer verlassenen Stadt mit tödlichen Gefahren wieder und erkennt: Das hier ist kein Spiel, in dem man einfach von vorne beginnt, wenn man mal verliert. Es geht ums nackte Überleben ... und eine gefährliche Liebe. 
"Lost City 1.0" ist der Auftakt zu der gleichnamigen Reihe von Daphne Unruh.

Die Idee hinter der Geschichte ist ebenso interessant wie aktuell. Da ich bereits mit großer Begeisterung die "Zauber der Elemente"-Reihe der Autorin gelesen habe, war ich nun auf das gespannt, was uns in ihren neuen Romanen erwartet.

Daphne Unruh gelingt ein guter Einstieg in die Geschichte. Man wird nicht direkt in die Welt von Lost City geworfen, sondern erfährt erst einmal etwas über dieses Spiel sowie über die Hauptprotagonistin. Aus diesem Grund ist man wissenstechnisch stets auf einer Ebene mit Yuma.

Dabei ist die Geschichte doch sehr spannend. Ich bin zwar kein großer Fan von Computerspielen, doch war ich schnell fasziniert von dieser kreativen und facettenreich erdachten Welt der Autorin. Auch das Tempo hat mir sehr gut gefallen, da es relativ flott, aber dennoch nicht überhastet agiert. So kann man als Leser wunderbar die Geschehnisse mitverfolgen und sich trotzdem sehr gut fesseln lassen.

Weiterhin ist auch die Atmosphäre an bestimmten Stellen sehr bedrohlich, an anderen herrlich mysteriös und an wiederum anderen sehr fröhlich. Diese Kombination gefällt mir ebenfalls sehr gut, da der Fokus nicht nur auf dem Computerspiel und dessen Gefahren liegt, sondern auch wichtige Elemente wie Freundschaft und Familie miteinbezieht.

Der Schluss dieses ersten Bandes ist sehr gut gelungen und gibt schon einmal einen kleineren Ausblick auf das, was uns im nächsten Band erwarten wird. Ich bin jedenfalls sehr darauf gespannt, in welche Richtung die Ereignisse dieses Mal gehen werden.

Fazit: Innovative Geschichte mit spannenden und zeitgemäßen Ideen und einer sympathischen Hauptprotagonistin. Man darf auf das gespannt sein, was noch kommen wird.

 

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