Samstag, 12. November 2016

Elfenfehde: Zweimal im Leben von Mariella Heyd



Klappentext:
Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.
"Zweimal im Leben" ist der erste Band der "Elfenfehde"-Reihe von Mariella Heyd.

Der Klappentext verspricht eine aufregende Geschichte voller Magie, Elfen und Spannung. Auf den ersten Seiten dieses Romans war ich allerdings noch etwas skeptisch und wartete voller Ungeduld den phantastischen Gegebenheiten entgegen. Dabei störte mich auch ein wenig das Verhalten der Hauptprotagonistin, die meiner Ansicht nach, etwas zu "locker" mit den Ereignissen umgegangen ist.


Doch sobald die Geschichte sich dann in die Anderswelt verlegt hat, bekam ich die gewünschte Fantasie und Magie und konnte wunderbar in diese Welt eintauchen. Die Autorin hat sich dabei einige tolle Facetten für ihren Roman ausgedacht, die ihn von der breiten Masse abheben. Auch die vorhandene Spannung vermochte es, dass ich tief in die Handlung abtauchen und mich von ihr fesseln lassen konnte. So entwickelte sich "Zweimal im Leben" zu einem tollen Pageturner, den ich am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen wollte, da ich unbedingt wissen musst, wie es letztendlich weitergeht.

Allerdings habe ich auch einen Kritikpunkt: ich hätte mir gewünscht, das bestimmte Passagen etwas mehr ausgeschmückt worden wären, damit man sich die Geschehnisse und beschriebenen Personen, Orte, etc. besser hätte vorstellen können. So wäre die Geschichte noch phantastischer und eindrucksvoller geworden und hätte von noch mehr Lebendigkeit und Bildhaftigkeit profitiert.

Wenn ich an die Atmosphäre denke, so kann man diese mit den Worten düster, magisch und romantisch beschreiben. Sie passt sehr gut zu den jeweiligen Szenen der Geschichte und unterfüttern diese auf gelungene Art und Weise. So lässt es sich wunderbar abtauchen und man kann für einige Stunden die Zeit vergessen und sich gänzlich dem Lesespaß widmen, den man mit diesem Roman bekommt.


Der Schluss hält die eine oder andere Überraschung bereit. Denkt man, der Roman ist in sich abgeschlossen, so wird man doch noch eines Besseren belehrt und bekommt noch einmal auf den letzten Seiten eine ordentliche Wendung vorgesetzt. Diese macht ungemein neugierig auf den nächsten Band dieser vielversprechenden Reihe und ich bin nun mehr als gespannt, was uns dort erwarten wird.


Fazit: Magie, Spannung und jede Menge Elfen lassen diese Geschichte zu einem überaus vielversprechenden Auftakt werden.






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